Urlaubsregionen

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Norwegen ist eines der beliebtesten Urlaubsländer des Nordens. Die Landschaft des skandinavischen Landes ist äußerst abwechslungsreich, besonders Naturliebhaber und Sportbegeisterte erfreuen sich an dem vielfältigen Land. Norwegen ist von Gebirgen und den berühmten Fjorden durchzogen, ferner beherbergen die Städte viel Sehenswertes und bieten eine willkommene Ablenkung.

Norwegens beeindruckende Fjordlandschaft
Lysefjord

© LysefjordMercy from Wikimedia Commons.
Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons.

Norwegens Küste ist stark zerklüftet und bildet unzählige Meeresbuchten, so genannte Fjorde. Die bekanntesten Fjorde sind der Geirangerfjord, Nordfjord, Sognefjord, Hardangerfjord, Oslofjord und der Lysefjord.

Beliebtestes Ziel unzähliger Touristen ist die Gegend rund um den Geirangerfjord. Er liegt märchenhaft inmitten der Bergmassive, das Gebiet eignet sich hervorragend zum Wandern oder Kanu fahren, so lässt sich das herrliche Fleckchen Erde am besten genießen. Ein phantastisches Schauspiel bieten die Sieben Schwestern, sieben Wasserfälle stürzen beeindruckend 300 m in die Tiefe. Daneben ist die Vegetation äußerst artenreich und bildet einen faszinierenden Kontrast zum tiefblauen Wasser der Bucht.

Die Umgebung des Nordfjords führt den Besucher in eine beeindruckende Gletscherlandschaft. Im Winter kann man hier Ski fahren, ebenso werden viele Gletschertouren angeboten. Auf dem Preikestolen bietet sich, direkt am Lysefjord, ein atemberaubender Blick in 600 m Höhe, ebenso hat man von dem Kjerag ein faszinierendes Panorama. Allerdings ist diese Plattform über 1000 m hoch gelegen und befindet sich auf einem zwischen Felsen eingeklemmten Steinblock.

In Norwegen gibt es noch einige Buchten, nennenswert das Anglerparadies Dalsfjord, der Boknafjord mit der Insel Karmøy sowie der Førdefjord. Die nördlichste Kommune in Norwegen nennt sich Storfjord, gerade mal 2000 Einwohner haben hier ihr Zuhause.

Die schönsten Städte der Westküste

In der Nähe des Høgsfjord liegt die Stadt Stavanger, ein überaus sehenswerter Ort mit viel Geschichte und einigen interessanten Bauwerken. Am Hafen bietet sich, auf dem Fischmarkt, die Gelegenheit, von den frisch gefangenen Spezialitäten zu kosten. In der Altstadt lohnt sich der Besuch des Ölmuseums und des historischen Doms. Die Stadt Trondheim liegt am gleichnamigen Trondheimsfjord, Lebensraum unzähliger Fischarten und Steinkorallen.

Etwa 2 km vor der Stadt liegt die kleine eindrucksvolle Insel Munkholmen. Zur damaligen Zeit diente sie als Festungsanlage, heute ist sie im Sommer ein beliebter Badeplatz.

Höhepunkt eines Besuchs der Stadt Trondheim, ist der Nidarsdom, eine unglaublich schöne Kathedrale mit aufwendigen Verzierungen und Details. In der Stadt findet man auch die weltweit nördlichste Synagoge, das Innere des Bauwerks ist häufig ein beliebtes Fotomotiv.

Eine faszinierende Inselgruppe nahe des Polarkreises

In den Norden Norwegens begeben sich Urlauber, die ein Ferienhaus auf den Lofoten gebucht haben. Die Lofoten sind eine aus 80 Inseln bestehende Inselgruppe, die sich in unmittelbarer Nähe zum Polarkreis befindet. Die Lofoten umfassen die Gemeinden Moskenes, Værø, Røst, Vestvågøy, Flakstad und Vågan. Der Vestfjord trennt die Inselgruppe vom Festland. Die Hauptinseln der Lofoten sind durch Tunnel und Brücken miteinander verbunden. Der Großteil der 24000 Bewohner der Inselgruppe lebt auf der Hauptinsel Austvagoy, auf der sich auch Svolvaer, die bekannteste Gemeinde befindet.

 Lofoten

Bucht in den Lofoten © Willyvend | Dreamstime.com

Die Lofoten werden von  Wäldern und  zahlreichen Gebirgsmassive dominiert, die sich teilweise bis zu 1.200 Meter über den Meeresspiegel erheben. Die Gebirge bieten Schutz vor den kalten Winden, die vom Atlantischen Ozean auf die Inselgruppe treffen. Bei Wanderungen durch die malerische Landschaft treffen Besucher auch auf zahlreiche idyllische Dörfer, die von farbenfrohen Holzhäusern geprägt sind. Der massive Holzabbau führte in der Vergangenheit regional zu einer kargen Landschaft. In den letzten Jahrzehnten gelang es den Bewohnern allerdings den Baumbestand wieder deutlich zu erhöhen.

Die Inselbewohner leben seit Generationen vom Fischfang. Die Lofoten gelten dank des großen Dorschvorkommens weltweit als ein Paradies für Angler. In der jüngsten Vergangenheit entwickelte sich zudem der Tourismus zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor.

Die Lofoten – reich an Sehenswürdigkeiten

Neben landschaftlichen Schönheiten, wissen die Lofoten auch mit bauwerklichen und künstlerischen Attraktionen zu überzeugen. Es empfiehlt sich beispielsweise ein Besuch der Gemeinde Kabelvag. Zu den zahlreichen Fachwerkhäusern des Orts gehört auch die imposante Dorfkirche, die regelmäßig Besucher in ihren Bann zieht. Dieses architektonische Meisterwerk ist auch als Lofoten-Kathedrale bekannt und bietet insgesamt 1200 Gläubigen Platz.

Auch ein Ausflug nach Svolvaer sollte durchaus eingeplant werden. Die Stadt hat sich in den letzten Jahren zu einem Zentrum für Künstler entwickelt. Schnell folgte der Bau des Nordnorsk Kunstnersenstrum, welches den Ort in ganz Norwegen bekannt machte. Ebenfalls sehenswert sind die herrlichen Gemälde des Künstlers Gunter Berg, die im Vagan-Rathaus besichtigt werden können.

Mit einem wunderbaren Meerblick werden Urlauber belohnt, die ein Ferienhaus in der Gemeinde Napp gebucht haben. Die in der Nähe von Napp gelegenen Berge eignen sich zudem hervorragend für lange Wanderungen. Die Gemeinde gilt aufgrund der geografischen Lage als ein exzellenter Ausgangspunkt für Tagesausflüge nach Laupstad, Mærvoll, ørvågen, Valberg und Vågan.

Entlang dem Oslo-Fjord

Das Gebiet um Oslo ist ein Ferien- und Ausflugsgebiet par excellence, und man kann sich schwer vorstellen, dass es eine Großstadt gibt, die bessere Möglichkeiten zum Baden, Fischen und Segeln bietet. Der Oslo-Fjord liegt direkt vor der Haustür, aber um ihn intensiv und in all seiner Schönheit genießen zu können, müsste man, wie statistisch nahezu jeder zweite Norweger, ein eigenes Boot besitzen.

Aremark, mit einem sehenswerten Freilichtmuseum und alten Steingrab von 3500-4000 vor Chr., liegt in der Provinz Østfold. Die ab Oslo-Zentrum deutlich ausgeschilderte E 18, die dem Westufer des Fjordes nach Süden folgt, bietet in diesem Abschnitt noch keinerlei Reize. Zügig geht es auf der Schnellstraße dahin, und kaum eine halbe Stunde ist vergangen, da breitet sich Drammen, die mit rund 56 000 Einwohnern sechstgrößte Stadt des Landes, in einer Talmulde am gleichnamigen Fjord aus. Sie lebt von Fahrzeugimport un der Industrie, insbesondere der Holzwirtschaft. Eine Schönheit ist sie nicht, und nur, wer „Spiralen“ befahren möchte, eine schlangenförmige ins Innere eines Berges gesprengte Straße, die auf einen rund 200 m hohen Aussichtsberg führt, wird der Abfahr Richtung Zentrum folgen wollen.

Auch Holmestrand, rund 30 km später erreicht, bietet keinerlei Reize, und erst Horten, die nächste und etwas abseits der E 18 gelegene Station, kann als ehemaliger Hauptstützpunkt der norwegischen Streitkräfte gefallen. Das Zentrum bietet alte Bausubstanz, das Marinemuseum ist in Besitz des ersten Torpedobootes der Welt sowie der größten Schiffsmodellsammlung des Königreiches. Auch das für Norwegen einzigartige Preus Fotomuseum ist hier zu finden, zudem bietet ein Automuseum 48 Veteranen-Autos und 17 Motorräder.

In Borre liegt das eindrucksvollste Gräberfeld Norwegens, das herrlich in einem lichten Wald uralter Baumriesen direkt an der Küste gelegen ist. Båtstø ist ein malerisches Dorf, gelegen in der Gegend von Røyken und verfügt über ca. 228 Einwohner.

Auch Halden am Oslo-Fjord ist eine Reise wert, wird sogar in der Norwegischen Nationalhymne erwähnt und ist vor allem für die Festung Fredriksten bekannt sowie eine wechselvolle Geschichte. Hier finden sich auch viele Forschungseinrichtungen.

Komfortable Ferienwohnungen findet man auch in Pilterud und Vikersund. Ørje. Sehenswert ist auch Tønsberg, die älteste Stadt Norwegens. Bereits 872 wurde sie urkundlich erwähnt, die Pestzeit brachte den Niedergang, erst im 18. Jh. kam sie zu wirtschaftlicher Blüte. Heute steht die Stadt für Schiffsbau und Offshore-Technik.

Aktiv die Natur erleben in Südnorwegen

Die Provinz Rogaland an der südlichen Westküste Norwegens ist für ihre zerklüfteten Fjorde, fischreiche Gewässer und unberührte Waldgebiete bekannt. Wie jeder norwegischen Provinz wurde ihr eine typische Gesteinsart zugeordnet, in Rogaland ist dieser Fylkesstein der Anorthositfels, der sich zum Beispiel in der Nähe von Jibbeheia in großflächigen Formationen bestaunen lässt.

Das milde Seeklima mit nur geringen Temperaturschwankungen macht die Gegend ganzjährig attraktiv, wenn auch der Niederschlagsreichtum angemessene Kleidung erfordert, im Sommer aber laden die flachen Sandstrände sogar zum Badeurlaub ein.

Aktivitäten in Rogaland: Wandern, Angeln, Radfahren und Golf

In Rogaland kommen vor allem die Angler auf ihre Kosten, fischreiche Flüsse und Seen ermöglichen fangreiches Vergnügen im Binnenland, vor allem der Suldalslågen in Suldal gilt als bevorzugtes Revier für Lachsangler. Aber auch im offenen Meer finden sich unzählige Fischarten, so sind die Fjorde der Kulturlandschaft Ryfylke für ihre Heilbutt- und Schalentierzüchtungen berühmt.

Wanderer genießen am liebsten im Landesinneren die abwechslungsreichen Ausblicke von Felsen und Gipfeln, während Radfahrer die küstennäheren Regionen bevorzugen. Mehrere Golfplätze in Rogaland bieten entspanntes Sportvergnügen für alle Altersklassen. Sehr mutige Aktivurlauber können allerdings auch einen Fallschirmsprung von der 1000 m hohen Felskante des Kjerag wagen. Rogaland wird auch von Urlaubern mit Hunden gern besucht. Mehr dazu erfahren Sie auf dieser Spezialseite. Sommerurlauber finden weitere Abwechslung zum Beispiel beim Segeln, Surfen, Reiten oder Kajak fahren, im Winter ist die Region dagegen bei Skiläufern beliebt.

Die schösten Fjordlandschaften und die Hauptstadt Stavanger

Eine der Hauptattraktionen für Naturliebhaber ist die Gebirgslandschaft um den Lysefjord, der wegen seiner blank geschliffenenen, steilen Fefslufer als der helle Fjord bekannt ist. Hier ragen die zwei Kanzeln der Felsen Preikestolen und Kjerag steil nach oben und lassen sich über geschwungene Wanderwege besteigen. Vom Lysefjord aus lohnen sich auch Abstecher zu den angrenzenden Fjordlandschaften im Høgsfjord und Boknafjord. Wer gern zu Wasser unterwegs ist, wird sich besonders für das Inselreich mitten im großen Boknafjord begeistern, der mit einem Radius von 20 km so gut geschützt liegt, dass sich im östlichen Teil das bekannteste Obstanbaugebiet Norwegens mit einer erstaunlichen Sortenvielfalt befindet.

Die Hauptstadt Stavanger lockt Partygänger und Musikliebhaber mit ihren bekannten Jazz- und Kammermusikfestivals. Das Städtchen mit seinen weißen Holzhäusern bietet als kulturelle Höhepunkte den Dom aus dem Jahr 1125, eines der ältesten Gebäude Norwegens, außerdem dokumentiert das Norsk Oljemuseum eindrucksvoll den Aufstieg der Stadt als erste, die in Norwegen vom Ölboom profitierte.

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